Gute Betreuungskonzepte sind teuer und begehrt

Ein Teil des städtischen Defizits wird durch die Kinderbetreuung verursacht. So die Aussage von Michael Kranixfeld, die er mit einer Kostentabelle im vorangegangenen Beitrag belegt.

Im Video wird jedoch gezeigt, dass berufstätige Eltern für gute Angebote auch zu hohen Zahlungen bereit sind, um die kommunalen Defizite zu verringern. Bei der räumlichen und personellen Ausstattung der Einrichtungen steht Felsberg nicht schlecht da, wie ein HNA-Artikel von heute zeigt. Weiterlesen

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Kommentar von Michael Kranixfeld im Wortlaut

Hinweis: Die folgende von Michael Kranixfeld freigegebene Mail bezieht sich auf den Beitrag http://hbj.bluepages.de/meinungsbild-zum-spd-vorschlag-hoherer-kanalgebuehren/

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Sehr geehrter Herr Rennert!

Sie schreiben u. a. :

Es hilft nur das Streichen von Stellen in der Verwaltung und von kommunalen Wohltaten, z.B. bei den Bürgerhäusern. Das allein reicht nicht. Die Bürger müssen auch noch zusätzlich zur Kasse gebeten werden.

Zu den Personalkosten und deren Entwicklung sende ich Ihnen beigefügte Tabelle. Es sind nicht die Stellen in der Stadtverwaltung, die die Probleme bereiten. Im Wesentlichen ist es die vom Land und vom Bund gesetzlich vorgegebene verbesserte Kinderbetreuung u. a. U 3 mit erhöhten Personalkosten durch vom Land festgesetzte Personalschlüssel (Anzahl Betreuer/10 Kinder).

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kranixfeld

Tabelle: http://hbj.bluepages.de/wp-content/uploads/2012/05/Personalkostenentwicklung.pdf

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Meinungsbild zum SPD-Vorschlag höherer Kanalgebühren

Michael Kranixfeld (SPD) schlägt 50 Cent pro Kubikmeter vor.

[Quelle: HNA vom 14.5.2012].

Ohne Frage, die Stadt Felsberg braucht mehr Geld für die Instandhaltung der Kanalisation.

Wasser- und Abwasserkosten

Die Infrastruktur soll so finanziert werden... *

     
Zeige mir die Ergebnisse

Weil die Stadt Felsberg in den letzten Jahrzehnten nicht nachhaltig gewirtschaftet hat und manche unsinnige Investitionen auf Grund von Beschlüssen der SPD-Mehrheitsfraktion für den heutigen Schuldenstand verantwortlich sind, haben wir jetzt desaströse Defizite.

Die Verschuldung von Stadt und Land kann nicht durch Meckern abgebaut werden. Auch wenn das die Mehrheit der Griechen gerade anders sieht: Es hilft nur das Streichen von Stellen in der Verwaltung und von kommunalen Wohltaten, z.B. bei den Bürgerhäusern. Das allein reicht nicht. Die Bürger müssen auch noch zusätzlich zur Kasse gebeten werden.

Alle Fakten müssen präsentiert werden bevor die Entscheidungen fallen. Der Vorschlag zur Erhöhung des Kubikmeterpreises ist zu einfach und zu unsozial und zu ungerecht! Familien mit Kindern sind besonders hart betroffen. Kinder verursachen einen hohen Wasserverbrauch weil die Kleidung oft gewaschen wird und pubertierende Jugendliche häufig und lang unter der Dusche stehen. Die Erhöhung des Kubikmeterpreises geht Familien stärker an das Haushaltbudget als den wohlhabenden, allein im Haus lebenden Singles. Deren Haus verursacht bei der Wasserversorgung und Abwasserreinigung genauso hohe Infrastrukturkosten wie das Haus der kinderreichen Familie. Die Familie subventioniert also die Infrastruktur des Single-Haushalts durch die Gebühren pro Kubikmeter. Der Single braucht kaum Wasser und beteiligt sich nur minimal an der Erhaltung der Infrastruktur – falls das Modell der SPD umgesetzt wird. Diese Aussage ist keine persönliche Wahlpolemik, sie basiert auf einem Artikel aus dem Magazin Spiegel: 80 Prozent der Ausgaben der Wasserwerke sind verbrauchsunabhängig und entstehen zur Wartung und Instandhaltung der Leitungen. Die Erhöhung der Grundsteuer für bebaute Grundstücke ist daher weitaus gerechter, um die kommunalen Defizite zu reduzieren. Wasser sparen muss man in der Sahelzone oder alle paar Jahre bei uns, wenn es mal einen trockenen Sommer gibt.

Hier gibt es genug Wasser und die Kanalisation wird auch nicht geschont, wenn am Wasser gespart wird, was bei Familien am wenigsten klappt. Die Experten sind sich einig, dass es besser wäre, die Deutschen würden wieder mehr statt weniger Wasser verbrauchen. Deshalb müssen Gebührenerhöhungen so ausfallen, dass sie die Familien nicht bestrafen.

Meinungsbilder einholen

Bei der Piratenpartei hat die Einholung von Meinungsbildern eine Tradition. Beschlüsse über Programme dauern deshalb länger weil die Basis einbezogen werden muss. Diese Methodik kopieren andere Parteien und das ist gut. Vorschläge und Meinungsbilder der Bürger werden sich bei vielen Parteien in den Programme für die nächsten Wahlen niederschlagen. Bei dieser ersten Umfrage im HeiligenbergJournal können Sie am Meinungsbild mitwirken, indem Sie eine der drei oben genannten Optionen wählen.
Im Ergebnis gehen auch Stimmen von Nicht-Felsbergern ein, weil die Umfrage offen für alle ist. Die angesprochene Problematik betrifft parteiübergreifend alle Bürger die für Wasser und Abwasser zu zahlen haben.

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Leuchtender Missbrauch von Ackerfläche zur Biokraftstoffgewinnung

Ackerland wird für die Nahrungserzeugung benötigt und nicht für gescheitete Biokraftstoffkonzepte. Weiterlesen

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Internationaler Museumstag am 20. Mai 2012

Veranstaltungen im Museum Gensungen anlässlich des Internationalen Museumstages
Anlässlich des Internationalen Museumstages am Sonntag, dem 20. Mai, können Besucherinnen und Besucher des Museums Gensungen den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft für Vor- und Frühgeschichte über die Schulter schauen, wenn sie archäologische Funde restaurieren, zeichnen, fotografieren und inventarisieren.
Wir bieten Führungen durch die vor- und frühgeschichtliche Ausstellung im Museum und durch das Tagelöhnerhaus an und zeigen Filme zu archäologischen Themen und zum Spinnen mit dem Spinnrad und der Handspindel. Die Brauchtumsgruppe des Felsberger Burgvereines führt den Blaudruck von Stoffen vor. Der Stoff wird nicht gefärbt, sondern es wird auf weißen Grund aus Baumwolle oder Leinen blaue Stofffarbe aufgebracht. Dazu werden Holzmodeln – deren Muster handgeschnitzt sind – benutzt.

Außerdem können die Archivalien des Museums in Augenschein genommen werden. Im Keller dürfen vor allem die jüngeren Besucherinnen und Besucher ausprobieren, wie die Menschen in der Steinzeit lebten.

Das Museum ist von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Im Museumshof warten Kaffee und selbst-gebackener Kuchen auf die Besucherinnen und Besucher.

Arbeitsgemeinschaft für Vor- und Frühgeschichte Gensungen e. V.

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Alle Tage wieder: Der Felsberger Schuldenberg

Der heutige Artikel in der HNA spiegelt das Felsberger Schuldenchaos wieder.
Es scheint griechische Verhältnisse zu geben. Niemand blickt durch, wie ernst die Lage ist. Das Parlament sperrt sich gegen neue Kredite. Es sollte endlich von der Verwaltung klare Bilanzen und Fakten einfordern, damit Entscheidungen über Abgabenerhöhungen und notwendigen Personalabbau fundiert sind.
Wenn kurzfristig von der Stadtverwaltung keine aussagekräftigen Daten vorgelegt werden können, sind die entsprechenden Verantwortlichen in der Verwaltung eine Fehlbesetzung und müssen gegen kompetente Buchhalter und Controller ausgetauscht werden.
Eine Eröffnungsbilanz gibt es für das Jahr 2009. Wenn es gleichartig aufgebaute Bilanzen für die Jahre davor und danach geben würde, könnte man Trends und Schwachstellen finden, um eine Sanierung vorzubereiten. Warum publiziert die Verwaltung keine weitere Bilanz? Hat man Angst vor Transparenz gegenüber den Bürgern, die unangenehme Fragen stellen könnten?
Gibt oder gab es Verflechtungen zwischen Stadtverwaltung und Parteien, welche verhindern, dass Fakten beleuchtet werden, um bei den nächsten Wahlen nicht ihre Basis zu verlieren?
Anmerkung des Autors: Die Datenerfassung und Analyse der Einnahmen und Ausgaben im Stadtarchiv ist eine interessante Aufgabe für pensionierte Bilanzbuchhalter. Falls es jemanden gibt, der das machen möchte, aber noch keine Erfahrung mit der nötigen Software zur Auswertung und Darstellung hat, ist er gern bereit, eine kostenlose Einführung in Excel zu liefern. Im Bedarfsfall stellt er auch einen Computer mit der Software bereit.

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E-Mail an… die Politik

Junge Menschen sind politischer als allgemein vermutet: „Politiker hört die Signale!“
Probleme werden nicht nur wahrgenommen sondern gekonnt analysiert und zu Videos wie dem Nebenstehenden verarbeitet. Das Protestpotential gegen verfehlte Politik ist spürbar und nutzt Kanäle die es vor Jahren nicht gab.
Ein 15jähriger verspottet gekonnt die Gender- und Schuldenpolitik. Er lästert über “Augenkrebs” verursachende Internetangebote der Parteien und fordert und begründet Rettungsschirme für seine Pleitefirma. Wegen seines Alters gehört er noch zu den Nichtwählern.
In den nächsten Jahren werden sich die Parteien mit den alten Konzepten wundern, weil sie diese Generation nicht mehr erreichen. Die alten Denkstrukturen und die daraus resultierenden Machtkonstellationen sind grundsätzlich in Frage gestellt.

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Jede Kerze ein „Nein!“ zur Atomenergie

Gedenken in Melsungen

Gedenken in Melsungen

…aber auch ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl vor 26 Jahren.
Es fällt mir schwer, diesen ergreifenden Abend wiederzugeben. Gelungen war die Kombination zwischen Fakten und dem persönlichen Bericht einer damals 16jährigen, der uns 20 Zuhörern deutlich machte, wie unbegreiflich die Folgen einer Reaktorkatastrophe sind und wie wichtig ist, uns weiter für die sofortige Energiewende einzusetzen. Weiterlesen

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Fast alle Facebooknutzer sind Kriminelle

Jeder Jugendliche beginnt dort nach Ansicht eines renommierten Anwalts pro Stunde eine Urheberrechtsverletzung. Details dazu finden Sie im werbefinanzierten Video: Diebe im Netz
Abmahnanwälte könnten sich goldene Nasen verdienen, wenn sie die Rechteinhaber von Musik und Bildern davon überzeugen, dass dagegen kostenpflichtig vorzugehen ist. Die Wahrscheinlichkeit, teuer für Fahrlässigkeit zahlen zu müssen, ist gering aber die Gefahr ist latent. Selbst für triviale Bildchen aus dem Archiv der Wikipedia, welches fast jeder als kostenlos wahrnimmt, werden hunderte von Euro Abmahngebühren verlangt, wenn der Fotograph seine Urheberrechte wegen scheinbarer  mangelnder Kenntlichmachung verletzt sieht. Dieser Fall ist gerade hier in Felsberg passiert. Fallensteller haben große Chancen, sich auf Kosten der Internetgemeinde selbst an kirchlichen Einrichtungen zu bereichern.
Im genannten Video ist kurioserweise ein sehr pointierter Vergleich zum Kopierrecht angeführt. Jesus dürfte heute kein Brot oder keine Fische vervielfältigen, um damit die 5000 zu speisen. Bäcker, Fischer und Händler (Verwerter) würden ihn verklagen, weil er ihre Produkte mit kostenlosen Kopien von 5 Broten und zwei Fischen entwertet. Er bedroht damit die Einkommensquellen gleich mehrerer Berufe. Jesus hatte großes Glück, dass es in seinem Wirkungskreis noch kein deutsches Urheberrecht gab.
Das gegenwärtige Urheberrecht ist erst nach der Kreuzigung entstanden als es noch kein Internet gab. Es ist lebensfern und seine Durchsetzung fordert ein Überwachungssystem welches unserem Freiheitsgedanken widerspricht. Gerade junge Menschen fühlen sich bedroht, weil sie durch ihre Alltagsgewohnheiten in hoher Gefahr sind, damit kriminalisiert zu werden. Ein Beispiel: Beim Tanz in der Disko nehmen sie sich gegenseitig mit dem modernen Handy auf. Kurz darauf laden sie das Video bei YouTube oder Facebook hoch ohne jedoch die urheberrechtlich geschützte Musik auszublenden. Sie hätten vorher einen Vertrag mit der GEMA aushandeln müssen. Das ist lebensfern. Deshalb protestieren sie gegen Acta und andere Gesetze, die ihre Gewohnheiten bedrohen.
Der überraschende Zulauf bei den Piraten überrascht daher nur die Leute, die von den Gewohnheiten junger und jung gebliebener Menschen keine Ahnung haben: „Mit dem Wahlrecht gegen veraltetes Recht und veraltete Strukturen.“

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Gedenken an die Tschernobyl-Katastrophe vor 26 Jahren

Gedenken an den 26. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl – Energiewende jetzt – keine Förderung der Atomkraftenergie durch die EU
In Melsungen findet am 26.04.2012 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses eine Gedenkveranstaltung zu der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl statt.

Auch nach so vielen Jahren brauchen die Menschen der betroffenen Regionen unsere Unterstützung. Wie sieht das Leben in den vielen „verlorenen“ Orten heute aus? Womit kämpfen die Menschen auch 26 Jahre nach der Reaktorkatastrophe? Was kann man gegen das Verschweigen und das Vergessen tun?

Das Kinderzentrum Nadeshda in Minsk hat es sich zur Aufgabe gemacht seit seiner Entstehung im Jahr 1992 einer Vielzahl von Kindern aus den belasteten Gebieten einen Aufenthalt in unbelasteter Luft mit gesunden Lebensmitteln zu ermöglichen. Nadeshda braucht weiterhin Spenden um seine Aufgaben wahrnehmen zu können. Wir rufen daher zu einer Spendenaktion am 26.04.2012 für Nadeshda auf.

Die Presseberichte der letzten Woche zeigten was von der Atomlobby zu erwarten ist. Ein Jahr nach der verheerenden Nuklear-Katastrophe am japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi und kurz vor dem 26. Jahrestag von Tschernobyl sollen Fördermittel für erneuerbare Energiequellen zur Senkung des CO2-Ausstoßes auch für die Kernenergie einsetzbar sein? Nein!
Die Aktion “Jedes Licht ein Nein“ setzt ein deutliches Zeichen gegen die Atomenergie und für eine Energiewende jetzt.

Autorin des Plakates und der Presseankündigung: Gabriele Linder

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