Seit einigen Jahren werden in Melsungen Stolpersteine für verfolgte und ermordete Juden gesetzt.
Jeder ist vom Schicksal der Menschen berührt, wenn die Geschichte des mit dem Stein verbundenen Menschen bei der Verlegung verlesen wird. Weil die Ermordeten nicht würdig begraben wurden, sind die Stolpersteine oftmals die einzige Erinnerungstätte für die Angehörigen und für die Nachgeborenen in der Heimat der Opfer.
Bald werden nur noch Steine und Denkmäler einschließlich der Videodenkmäler an das Unvorstellbare erinnern.
Marcel Reich-Ranicki erinnerte kürzlich als einer der noch wenigen Überlebenden an seine Zeiten im Warschauer Ghetto.
Die Sendung mit Günther Jauch vom 05.02.2012 „Die letzten Zeitzeugen – Gerät Auschwitz in Vergessenheit“ zeigt, wie man angemessen über Geschichte diskutieren kann.











